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<title>Arbitio</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Arbitio</span></h1>
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<p><b>Flavius Arbitio</b> (auch <i>Arbetio</i><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) war ein <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischer</a> <a href="Magister_militum" title="Magister militum">Heermeister</a> <i>(magister militum)</i> der <a href="Sp%C3%A4tantike" title="Spätantike">Spätantike</a>. Er war in den <a href="350er" title="350er">350er</a>-Jahren der bedeutendste und einflussreichste Heermeister des Kaisers <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a> (337–361) und wurde 355 mit dem <a href="Konsulat_(R%C3%B6misches_Reich)" title="Konsulat (Römisches Reich)">Konsulat</a> geehrt. Arbitio befand sich bis zum Tod des Constantius 361 dauerhaft am kaiserlichen Hof und nutzte diese Stellung, um gegen rivalisierende Heermeister wie <a href="Silvanus_(Gegenkaiser)" title="Silvanus (Gegenkaiser)">Silvanus</a>, <a href="Ursicinus_(Heermeister)" title="Ursicinus (Heermeister)">Ursicinus</a> und <a href="Barbatio" title="Barbatio">Barbatio</a> zu intrigieren. 355 kämpfte er am Bodensee gegen die <a href="Alamannen" title="Alamannen">Alamannen</a>. Auch unter Constantius’ Nachfolger <a href="Julian_(Kaiser)" title="Julian (Kaiser)">Julian</a> blieb er zunächst im Amt und nahm als Richter an den Prozessen teil, die etlichen von Julians Feinden den Tod oder die Verbannung brachten. Nachdem er 362 in den Ruhestand getreten war, spielte er noch einmal eine wichtige Rolle bei der <a href="Usurpation" title="Usurpation">Usurpation</a> des <a href="Procopius_(Gegenkaiser)" title="Procopius (Gegenkaiser)">Procopius</a>, die er niederzuschlagen half. Die Hauptquelle für das Leben Arbitios ist der Geschichtsschreiber <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a>, der ihn zumeist sehr negativ beschreibt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Zeitgeschichtlicher_Hintergrund">Zeitgeschichtlicher Hintergrund</h2></div>

<p>Im Jahr 284 wurde <a href="Diokletian" title="Diokletian">Diokletian</a> Kaiser. Er leitete umgehend zahlreiche Reformen ein, um die seit Jahrzehnten schwelende <a href="Reichskrise_des_3._Jahrhunderts" title="Reichskrise des 3. Jahrhunderts">Reichskrise des 3. Jahrhunderts</a> zu beenden. Neben Finanz- und Verwaltungsreformen organisierte er die kaiserliche Herrschaft neu, indem er das System der <a href="R%C3%B6mische_Tetrarchie" title="Römische Tetrarchie">Tetrarchie</a> begründete: Nun herrschten nicht mehr ein, sondern gleich vier Kaiser – zwei <i><a href="Augustus_(Titel)" title="Augustus (Titel)">Augusti</a></i> und zwei untergeordnete <i><a href="Caesar_(Titel)" title="Caesar (Titel)">Caesares</a></i> – über das riesige Reich, das in vier Sprengel aufgeteilt wurde. Nach der Abdankung Diokletians 305 <a href="Aufl%C3%B6sung_der_r%C3%B6mischen_Tetrarchie" title="Auflösung der römischen Tetrarchie">zerfiel die Tetrarchie jedoch rasch</a>. 306 wurde, entgegen der eigentlichen Ordnung, <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin</a> von den Soldaten zum Kaiser ausgerufen und noch im selben Jahr erhob sich in Rom der Usurpator <a href="Maxentius" title="Maxentius">Maxentius</a>.
</p><p>Es folgte ein jahrelanger Bürgerkrieg, aus dem schließlich 324 Konstantin als Alleinherrscher hervorging. Dies war der Beginn einer relativ stabilen Zeit, in der wohl auch Arbitio in der Armee aufstieg. Am 22. Mai 337 jedoch starb Konstantin eines natürlichen Todes, ohne in der Frage seiner Nachfolge eine klare Regelung getroffen zu haben. Die Folge war eine <a href="Morde_nach_dem_Tod_Konstantins_des_Gro%C3%9Fen" title="Morde nach dem Tod Konstantins des Großen">Reihe von Morden</a>, bei denen etliche Angehörige der <a href="Konstantinische_Dynastie" title="Konstantinische Dynastie">konstantinischen Dynastie</a> den Tod fanden. Die Profiteure dieser Säuberungen waren Konstantins Söhne <a href="Constans" title="Constans">Constans</a>, <a href="Konstantin_II._(Rom)" title="Konstantin II. (Rom)">Konstantin II.</a> und <a href="Constantius_II." title="Constantius II.">Constantius II.</a>, die schließlich an die Macht gelangten und das Reich unter sich aufteilten.
</p><p>Schon 340 kam es zu einem Bruderkrieg zwischen Konstantin II. und Constans, in dem Konstantin getötet wurde. In der Folgezeit regierte Constans im Westen des Reiches, Constantius II. im Osten. 350 ließ jedoch der Offizier <a href="Magnentius" title="Magnentius">Magnentius</a> Constans ermorden und erhob sich selbst in Gallien zum Kaiser. Constantius II. ernannte daraufhin seinen Cousin <a href="Constantius_Gallus" title="Constantius Gallus">Constantius Gallus</a> zum <i>Caesar</i>, zu seinem Unterkaiser, und ließ ihn die Grenzen im Osten gegen die persischen <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassaniden</a> sichern. Constantius selbst zog gegen den Usurpator und besiegte ihn 351 in der <a href="Schlacht_bei_Mursa" title="Schlacht bei Mursa">Schlacht bei Mursa</a>. Magnentius zog sich nach Gallien zurück, wo er sich das Leben nahm, nachdem seine Truppen 353 in der <a href="Schlacht_am_Mons_Seleucus" title="Schlacht am Mons Seleucus">Schlacht am Mons Seleucus</a> endgültig aufgerieben worden waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufstieg_zum_Konsul">Aufstieg zum Konsul</h3></div>
<p>Die Karriere Arbitios begann unter <a href="Konstantin_der_Gro%C3%9Fe" title="Konstantin der Große">Konstantin dem Großen</a>. Nach seinem Eintritt ins Heer zunächst gemeiner Soldat,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> stieg er noch unter Konstantin zum <i><a href="Dux_(Titel)" title="Dux (Titel)">dux</a></i> auf, zum „Heerführer“.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Konstantin 337 starb, scheint Arbitio in die Armee von dessen Sohn Constantius II. versetzt worden zu sein. Zunächst, also vor allem für die 340er Jahre, sind allerdings keine Nachrichten über ihn zu finden, er scheint sich nicht weiter hervorgetan zu haben. Erst im Bürgerkrieg, wohl in dem gegen den Gegenkaiser <a href="Magnentius" title="Magnentius">Magnentius</a>, zeichnete sich Arbitio aus und wurde schließlich befördert.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 354 ist er zum ersten Mal als <i><a href="Magister_militum" title="Magister militum">magister equitum</a></i> nachzuweisen, als Befehlshaber der Reiterei, ein Posten, den er aber auch schon vorher innegehabt haben könnte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Heermeister <i>(magistri militum)</i>, zu denen Arbitio nun gehörte, waren die höchsten militärischen Befehlshaber im Römischen Reich.
</p><p>354 verlor Constantius II. die Geduld mit seinem <i>Caesar</i> <a href="Constantius_Gallus" title="Constantius Gallus">Constantius Gallus</a>. Dieser hatte sich im Osten zahlreiche politische Missgriffe geleistet und stand überdies im Verdacht, eine Usurpation zu planen. Constantius lockte ihn daraufhin in den Westen und ließ ihn hinrichten. Im Anschluss daran wurde den Anhängern des Gallus der Prozess gemacht. Zu diesem Zweck schickte der Kaiser Arbitio nach <a href="Aquileia" title="Aquileia">Aquileia</a>, wo er gemeinsam mit <a href="Eusebius_(K%C3%A4mmerer_Constantius%E2%80%99_II.)" title="Eusebius (Kämmerer Constantius’ II.)">Eusebius</a>, dem Kämmerer des Constantius, den Prozess gegen zahlreiche Anhänger des hingerichteten Gallus führen sollte. Die Prozesse endeten oft mit Hinrichtungen, Verbannungen und Degradierungen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vermutlich vor allem als Belohnung für seine Taten im Bürgerkrieg erlangte Arbitio im Jahr 355 gemeinsam mit dem <a href="Pr%C3%A4torianerpr%C3%A4fekt" title="Prätorianerpräfekt">Prätorianerpräfekten</a> <a href="Quintus_Flavius_Maesius_Egnatius_Lollianus" title="Quintus Flavius Maesius Egnatius Lollianus">Egnatius Lollianus</a> das Konsulat.<sup id="cite_ref-Konsulat_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-Konsulat-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seinem Konsulatsjahr 355 führte Arbitio gemeinsam mit Constantius II. einen Feldzug gegen zwei <a href="Alamannen" title="Alamannen">alamannische</a> Stämme, darunter die <a href="Lentienser" title="Lentienser">Lentienser</a>,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nachdem diese wiederholt in römische Gebiete eingefallen waren und diese geplündert hatten. In <a href="Raetia" title="Raetia">Raetien</a>, dem Ausgangspunkt für die Operation, teilte Constantius die Truppe in zwei Abteilungen: Er selbst blieb mit einem Teil der Armee im Hintergrund, während er den anderen Teil unter Arbitio in die Gegend um den <a href="Bodensee" title="Bodensee">Bodensee</a> vordringen ließ. Dort geriet Arbitios Abteilung in einen Hinterhalt und wurde zunächst zersprengt. Es gelang ihm jedoch über Nacht, die Truppen wieder zu sammeln, weitere Angriffe abzuwehren und ein Lager zu errichten. Die Germanen, die wegen des Erfolgs vom Vortag immer forscher und unvorsichtiger wurden, wurden schließlich bei einem Ausfall überrannt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Am_Hof_Constantius’_II."><span id="Am_Hof_Constantius.E2.80.99_II."></span>Am Hof Constantius’ II.</h3></div>

<p>Constantius II. wird in mehreren Quellen (vor allem bei <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a>) als ein Kaiser beschrieben, dessen Politik stark von den Eingebungen seiner Höflinge abhängig war. Auch Arbitio gehörte – neben anderen, wie dem Kämmerer Eusebius – zu dieser <a href="Kamarilla" title="Kamarilla">Hofkamarilla</a>. Er nutzte seine Stellung, um gegen Rivalen zu intrigieren. Opfer dieser Ränke wurde zum Beispiel der Heermeister <a href="Silvanus_(Gegenkaiser)" title="Silvanus (Gegenkaiser)">Silvanus</a>, der 355 als <i>magister militum</i> in <a href="Colonia_Claudia_Ara_Agrippinensium" title="Colonia Claudia Ara Agrippinensium">Köln</a> residierte. Arbitio und andere Höflinge versuchten, dem Kaiser einzureden, Silvanus plane eine Usurpation. Als der Verleumdete von den Machenschaften erfuhr, fühlte er sich so sehr bedrängt, dass er keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich tatsächlich zum Kaiser auszurufen. Dieser Aufstand wurde allerdings schon bald niedergeschlagen, Silvanus dabei getötet. Arbitio hatte einen Rivalen beseitigt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein weiteres Opfer der Intrigen Arbitios war der Heermeister <a href="Ursicinus_(Heermeister)" title="Ursicinus (Heermeister)">Ursicinus</a>. Auch er wurde verdächtigt, die Kaiserwürde anzustreben, so dass Constantius nach und nach das Vertrauen zu dem erfolgreichen General verlor. Er wurde schließlich 354 angeklagt und vorübergehend entmachtet.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Barbatio" title="Barbatio">Barbatio</a>, ein weiterer Heermeister, fiel 359 den Hofintrigen, an denen Arbitio rege beteiligt war, zum Opfer und wurde hingerichtet.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenfalls 359 saß Arbitio in der Kommission, die die Verantwortung für den Fall der Festung <a href="Diyarbak%C4%B1r" title="Diyarbakır">Amida</a> untersuchen sollte, die von den persischen <a href="Sassanidenreich" title="Sassanidenreich">Sassaniden</a> erobert worden war. Trotz gegenteiliger Hinweise, die auf die Unfähigkeit des Heermeisters <a href="Sabinianus_(Heermeister)" title="Sabinianus (Heermeister)">Sabinianus</a> hindeuteten, wurde erneut der inzwischen rehabilitierte Ursicinus beschuldigt, der daraufhin aus dem Heer ausscheiden musste.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Arbitio war den unliebsamen Konkurrenten somit endgültig los. Im Jahr 356 wurde er jedoch selbst beinahe Opfer der höfischen Ränke: Der <i><a href="Comes" title="Comes">comes</a></i> Verissimus und andere erhoben den Vorwurf, Arbitio strebe nach dem kaiserlichen Purpur. Der Prozess war bereits vorbereitet, als die kaiserlichen Kammerherren offenbar ohne weitere Diskussion der Vorwürfe ihre Entscheidung bekanntgaben: Arbitio wurde entlastet.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Constantius 361 den Osten des Reiches gegen die Sassaniden sicherte, schickte er Arbitio gemeinsam mit <a href="Agilo_(Heermeister)" title="Agilo (Heermeister)">Agilo</a>, einem weiteren Heermeister, als Vorhut an die Grenze.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Derweil stand das Reich kurz vor einem Bürgerkrieg: <a href="Julian_(Kaiser)" title="Julian (Kaiser)">Julian</a>, bis dahin <i>Caesar</i> Constantius’ II., war im Frühjahr 360 in Gallien zum <i>Augustus</i> ausgerufen worden. Seitdem hatte er versucht, sich mit Constantius zu verständigen; doch dieser wollte von einer Verständigung nichts wissen. Im Sommer 361 marschierten die Heere der beiden Kaiser schließlich gegeneinander. Arbitio befand sich in der Vorhut des Constantius, als dieser im November überraschend eines natürlichen Todes starb, wodurch dem Reich ein Bürgerkrieg erspart wurde.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Chalcedon_und_Procopius">Chalcedon und Procopius</h3></div>
<p>Nach dem Tod des Constantius wurde Julian Alleinherrscher. Arbitio und Agilo, die gerade noch gegen ihn marschiert waren, beließ er im Amt. Sie wurden sogar mit einer wichtigen Aufgabe betraut: Sie fungierten bei den Prozessen, die Julian in <a href="Chalkedon" title="Chalkedon">Chalcedon</a> gegen alle anstrengte, die während seiner Zeit als <i>Caesar</i> (355–360) gegen ihn intrigiert hatten, als Richter – gemeinsam mit den Prätorianerpräfekten <a href="Claudius_Mamertinus" title="Claudius Mamertinus">Mamertinus</a> und <a href="Saturninius_Secundus_Salutius" title="Saturninius Secundus Salutius">Salutius</a> sowie den neuen Heermeistern <a href="Nevitta" title="Nevitta">Nevitta</a> und <a href="Iovinus_(Heermeister)" title="Iovinus (Heermeister)">Iovinus</a>. Laut dem Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus soll Arbitio der geheime Leiter dieses Tribunals gewesen sein, womit er auch der Hauptverantwortliche für die nach Ammianus’ Meinung unnötig grausamen Urteile war.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dass Arbitio nicht selbst angeklagt war, könnte daran gelegen haben, dass er nach dem Tod des Constantius schnell reagiert und seine Soldaten auf den neuen Kaiser Julian vereidigt hatte,<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder auch daran, dass Julian Konzessionen an das Militär machen musste, das er auf seine Seite ziehen wollte. Bei den Soldaten stand Arbitio in hohem Ansehen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem konnte Julian durch die Ernennung von Arbitio und Agilo zu Richtern öffentlich Neutralität und Unvoreingenommenheit vorgeben und so dem Vorwurf vorbeugen, es handele sich um reine Schau- und Racheprozesse.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Nach den Prozessen von Chalcedon, die wahrscheinlich bis ins Jahr 362 dauerten, scheint Arbitio in den Ruhestand getreten zu sein, denn er taucht in den Quellen nicht mehr als Heermeister auf, seine Stelle wurde schon bald durch Hormisdas neu besetzt.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Quellen erwähnen ihn erst 365 wieder, als der Usurpator <a href="Procopius_(Gegenkaiser)" title="Procopius (Gegenkaiser)">Procopius</a> ihn für sich zu gewinnen suchte. Procopius war ein Verwandter Kaiser Julians, der 363 auf einem <a href="R%C3%B6misch-Persische_Kriege" title="Römisch-Persische Kriege">Perserfeldzug</a> gefallen war. Er hatte sich am 28. September 365 zum <i>Augustus</i> ausrufen lassen und kämpfte nun gegen Kaiser <a href="Valens" title="Valens">Valens</a>. Procopius glaubte Arbitio, den ehemaligen General seines Verwandten Julian, zunächst auf seiner Seite und bat um seine Unterstützung. Arbitio jedoch hatte kein Interesse daran, an einem gefährlichen Aufstand teilzunehmen, und redete sich damit heraus, dass er zu alt und noch dazu krank sei. Procopius geriet darüber in Wut und ließ das Haus Arbitios plündern.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Arbitio schlug sich daraufhin auf Valens’ Seite. Seine Unterstützung für Valens wird in verschiedenen antiken Quellen unterschiedlich dargestellt: Nach Ammianus Marcellinus sprach er zu den Soldaten des Procopius und erklärte ihnen, dass sie von einem „ruchlosen Schwindler“ „in die Irre geführt“ worden seien. Sie sollten sich von Procopius abwenden und lieber ihm folgen, dem altgedienten Heermeister von Konstantin und Constantius. Sein Ansehen verhalf Arbitio zum Erfolg, so dass <a href="Gomoarius" title="Gomoarius">Gomoarius</a>, ein Heermeister des Procopius, sich mit seiner Truppe gefangen nehmen ließ. Als kurz darauf auch der Rest der Armee des Usurpators zu Valens überlief, war Procopius verloren.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei <a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a>, der sich auf den Bericht des <a href="Eunapios_von_Sardes" title="Eunapios von Sardes">Eunapios von Sardes</a> stützt, ernennt Valens Arbitio sogar zum Befehlshaber seiner Armee. Auch hier gelingt es Arbitio, etliche Soldaten des Procopius auf seine Seite zu ziehen, so dass diese ihm von den Plänen des Usurpators berichten können. Gomoarius verrät Procopius bei Zosimos jedoch erst während der <a href="Schlacht_von_Thyatira" title="Schlacht von Thyatira">Schlacht von Thyatira</a>. Auch hier läuft schließlich auch der Rest der Truppen des Procopius unter Agilo zu Valens über.<sup id="cite_ref-Zosimos_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zosimos-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Über die Nachkommenschaft Arbitios ist nichts Gesichertes bekannt. Aufgrund der Namensgleichheit wurde vermutet, dass Arbitio, der unter dem Usurpator <a href="Eugenius" title="Eugenius">Eugenius</a> 394 als <i>comes</i> (hochrangiger Befehlshaber) diente, mit ihm verwandt gewesen sein könnte.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen">Quellen</h2></div>
<p>Die wichtigste <a href="Quelle_(Geschichtswissenschaft)" title="Quelle (Geschichtswissenschaft)">Quelle</a> für das Leben und Wirken Arbitios ist <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammianus Marcellinus</a>. Der ehemalige Offizier verfasste gegen Ende des 4. Jahrhunderts ein umfangreiches Geschichtswerk, dessen erhaltene Teile die Jahre 353 bis 378 behandeln, also auch die Zeit, in der Arbitio Heermeister und Konsul war. Ammian zeichnet jedoch ein sehr negatives Bild des Generals: Im Zusammenhang mit den Prozessen gegen die Anhänger des Gallus beschreibt er ihn als hochmütig, ungerecht und grausam (15,3,2); an einer anderen Stelle wird er der Habgier bezichtigt (16,9,13). Arbitio sei ohne Grund neidisch und aus niederen Motiven zum Intriganten geworden (etwa 15,2,4). Für die Abneigung Ammians gegen Arbitio könnte es verschiedene Gründe geben: Zum einen war Arbitio ein Konkurrent des Ursicinus, den Ammian als seinen Vorgesetzten verehrte und der zumeist äußerst positiv geschildert wird. Zum anderen kritisiert der Geschichtsschreiber den Kaiser Constantius II. immer wieder dafür, dass er sich zu sehr von seinen Höflingen beeinflussen lasse (z. B. 15,2,2; 21,16,15), und zu diesen gehörte schließlich auch Arbitio.
</p><p>Ansonsten wird Arbitio in den antiken Quellen hauptsächlich als Konsul des Jahres 355 ohne weitere Bemerkungen genannt. So erwähnen ihn mehrere Konsularfasten (Konsulatslisten; darunter der <a href="Chronograph_von_354" title="Chronograph von 354">Chronograph von 354</a>) sowie etwa 14 Gesetze und zahlreiche Inschriften aus der Stadt Rom.<sup id="cite_ref-Konsulat_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-Konsulat-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch der Kirchenvater <a href="Athanasius_der_Gro%C3%9Fe" title="Athanasius der Große">Athanasios</a>, der Kirchenhistoriker <a href="Sokrates_Scholastikos" title="Sokrates Scholastikos">Sokrates Scholastikos</a> und die <i><a href="Historia_Acephala" title="Historia Acephala">Historia Acephala</a></i> bezeichnen ihn als Konsul.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die einzigen Quellen, die Arbitio – abgesehen von Ammian – als handelnde Person schildern, sind die heidnischen Geschichtsschreiber <a href="Zosimos" title="Zosimos">Zosimos</a> und <a href="Eunapios_von_Sardes" title="Eunapios von Sardes">Eunapios von Sardes</a>, die ihm gegenüber eine eher neutrale Haltung einnehmen.<sup id="cite_ref-Zosimos_24-1" class="reference"><a href="#cite_note-Zosimos-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Otto_Seeck" title="Otto Seeck">Otto Seeck</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Arbitio_1" class="extiw external" title="s:RE:Arbitio 1">Arbitio 1</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp.&nbsp;412.</li>
<li><a href="Arnold_Hugh_Martin_Jones" title="Arnold Hugh Martin Jones">Arnold Hugh Martin Jones</a>, John Robert Martindale, <a href="John_Morris_(Historiker)" title="John Morris (Historiker)">John Morris</a>: <i>Flavius Arbitio 2.</i> In: <i><a href="The_Prosopography_of_the_Later_Roman_Empire" title="The Prosopography of the Later Roman Empire">The Prosopography of the Later Roman Empire</a></i> (PLRE). Band 1, Cambridge University Press, Cambridge 1971, ISBN 0-521-07233-6, S. 94–95 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=uOHw4idqAeYC&amp;pg=PA94&amp;hl=de">Digitalisat</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Form <i>Arbetio</i> findet sich vor allem in der <a href="Ammianus_Marcellinus" title="Ammianus Marcellinus">Ammian</a>-Handschrift des <i>Codex Fuldensis</i> aus dem Mittelalter sowie in einer Inschrift aus der Stadt Rom. <i>Arbitio</i> ist hingegen häufiger und findet sich auf den meisten Inschriften und Gesetzen (eine Übersicht bei <a href="Roger_S._Bagnall" title="Roger S. Bagnall">Roger S. Bagnall</a>, <a href="Alan_Cameron" title="Alan Cameron">Alan Cameron</a>, Seth R. Schwartz, <a href="Klaas_Anthony_Worp" title="Klaas Anthony Worp">Klaas A. Worp</a>: <i>Consuls of the Later Roman Empire</i>. Atlanta/Georgia 1987, S. 244–245).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 16,6,1: „gregarius“.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 26,9,4 bezeichnet Arbitio als „Constantiniani dux“. Der Amtssprengel Arbitios als <i>dux</i> ist nicht bekannt.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 21,13,16 berichtet, dass Arbitio „schon von früheren Taten her als glückbringend“ bekannt gewesen sei, „wenn es darum ging, Bürgerkriege zu ersticken“ (Übs. nach Ammianus Marcellinus, <i>Römische Geschichte</i>, Lateinisch und Deutsch und mit einem Kommentar versehen von <a href="Wolfgang_Seyfarth_(Historiker)" title="Wolfgang Seyfarth (Historiker)">Wolfgang Seyfarth</a>, Band 2, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1970, S. 165). Bereits <a href="Otto_Seeck" title="Otto Seeck">Otto Seeck</a>, in: RE II,1 (1895), Sp. 412, interpretierte diese Stelle als auf Magnentius gemünzt. Dies übernahmen <a href="Wilhelm_En%C3%9Flin" title="Wilhelm Enßlin">Wilhelm Enßlin</a>: <i>Die magistri militum des 4. Jahrhunderts</i>. In: <i><a href="Klio_(Zeitschrift)" title="Klio (Zeitschrift)">Klio</a>.</i> Band 24, 1931, S. 102–147, hier S. 108 und <a href="Alexander_Demandt" title="Alexander Demandt">Alexander Demandt</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Magister_5a" class="extiw external" title="s:RE:Magister 5a">Magister militum</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Supplementband XII, Stuttgart 1970, Sp.&nbsp;553–790, hier Sp. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://elexikon.ch/RE/SXII_569?Big">567</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 15,2,4; 15,4,1. So auch Alexander Demandt: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Magister_5a" class="extiw external" title="s:RE:Magister 5a">Magister militum</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Supplementband XII, Stuttgart 1970, Sp.&nbsp;553–790, hier Sp. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://elexikon.ch/RE/SXII_569?Big">567</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 15,3,2. Dazu auch <a href="Klaus_Rosen" title="Klaus Rosen">Klaus Rosen</a>: <i>Julian. Kaiser, Gott und Christenhasser</i>. Klett-Cotta, Stuttgart 2006, S. 112.</span>
</li>
<li id="cite_note-Konsulat-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Konsulat_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Konsulat_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Zum Konsulat Roger S. Bagnall, Alan Cameron, Seth R. Schwartz, Klaas A. Worp: <i>Consuls of the Later Roman Empire.</i> Atlanta/Georgia 1987, S. 244–245 (mit Quellen).</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 15,4,1. Der Name des anderen alamannischen Stammes ist in der Handschrift nicht lesbar.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Schilderung des Alamannenfeldzugs bei Ammian 15,4. Dazu <a href="Robert_Rollinger" title="Robert Rollinger">Robert Rollinger</a>: <i>Zum Alamannenfeldzug Constantius’ II. an Bodensee und Rhein im Jahre 355 n. Chr. und zu Julians erstem Aufenthalt in Italien. Überlegungen zu Ammianus Marcellinus 15,4</i>. In: <i>Klio.</i> Band 80, 1998, S. 163–194. Vgl. auch <a href="Pedro_Barcel%C3%B3" title="Pedro Barceló">Pedro Barceló</a>: <i>Constantius II. und seine Zeit. Die Anfänge des Staatskirchentums</i>. Klett-Cotta, Stuttgart 2004, S. 117 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Usurpation des Silvanus Ammian 15,5.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Arbitios Intrigen gegen Ursicinus: Ammian 14,11,2; 15,2,4.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Arbitios Anteil daran: Ammian 18,3,3.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Dazu Ammian 20,2.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 16,6.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 21,13,3.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Arbitio in der Vorhut gegen Julian: 21,14,16.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 22,3,1–2; 22,3,9.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">So Klaus Rosen: <i>Julian. Kaiser, Gott und Christenhasser</i>. Klett-Cotta, Stuttgart 2006 S. 238.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">So <a href="Glen_W._Bowersock" title="Glen W. Bowersock">Glen Bowersock</a>: <i>Julian the Apostate</i>. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 1978, S. 67 f.; <a href="Raban_von_Haehling" title="Raban von Haehling">Raban von Haehling</a>: <i>Die Religionszugehörigkeit der hohen Amtsträger des Römischen Reiches Seit Constantins I. Alleinherrschaft bis zum Ende der Theodosianischen Dynastie (324–450 bzw. 455 n. Chr.)</i> (= <i><a href="Antiquitas" title="Antiquitas">Antiquitas</a>.</i> Reihe 3, Band 23). Habelt, Bonn 1978, S. 541.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">So <a href="Joseph_Bidez" title="Joseph Bidez">Joseph Bidez</a>: <i>Julian der Abtrünnige</i>. Übersetzung von Hermann Rinn, 3. Auflage, Verlag Georg D. W. Callwey, München 1940, S. 219 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Dazu Alexander Demandt: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Magister_5a" class="extiw external" title="s:RE:Magister 5a">Magister militum</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Supplementband XII, Stuttgart 1970, Sp.&nbsp;553–790, hier Sp. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://elexikon.ch/RE/SXII_581?Big">581f</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 26,8,13.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Ammian 26,9,4–7 (Zitate nach Ammianus Marcellinus: <i>Römische Geschichte</i>. Lateinisch und Deutsch und mit einem Kommentar versehen von Wolfgang Seyfarth, Band 4, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1971, S. 43).</span>
</li>
<li id="cite_note-Zosimos-24"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Zosimos_24-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zosimos_24-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Zosimos 4,7,3–8,3; Eunapios, <i>Fragment</i> 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">So Alexander Demandt: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Magister_5a" class="extiw external" title="s:RE:Magister 5a">Magister militum</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Supplementband XII, Stuttgart 1970, Sp.&nbsp;553–790, hier Sp. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://elexikon.ch/RE/SXII_613?Big">611</a>. Vgl. zu diesem Arbitio <a href="Otto_Seeck" title="Otto Seeck">Otto Seeck</a>: <i><a href="https://de.wikisource.org/wiki/RE:Arbitio_2" class="extiw external" title="s:RE:Arbitio 2">Arbitio 2</a>.</i> In: <i><a href="Paulys_Realencyclop%C3%A4die_der_classischen_Altertumswissenschaft" title="Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft">Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft</a></i> (RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp.&nbsp;412.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Athanasius, <i>Index</i> 16,4; Sokrates, <i>Historia ecclesiastica</i> 2,34; <i>Historia Acephala</i> 1,9.</span>
</li>
</ol>

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